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Der NFL Draft ist der jährliche Einstieg vieler College-Spieler in die Profiliga. Die 32 Teams wählen nacheinander Nachwuchsspieler aus. Wer zuerst dran ist, welche Bedeutung ein Pick hat und warum die Reihenfolge im Laufe des Abends wechseln kann, erfährst du hier.

Was passiert beim NFL Draft?

Jedes Team kann sich in sieben Runden die Rechte an verfügbaren Spielern sichern. Eine Auswahl heißt Pick. Wird ein Spieler etwa an Position 12 gewählt, spricht man vom zwölften Pick des Drafts. Der Draft ist ein wichtiger Teil der Kaderplanung: Teams suchen Talente für sofortige Hilfe und für die kommenden Jahre.

Wie entsteht die Draft-Reihenfolge?

Grundsätzlich wählen Teams mit schwächerer Bilanz aus der vergangenen Saison früher. Bei Teams mit gleicher Bilanz greifen weitere Kriterien. Die Playoff-Teams folgen in der Reihenfolge ihres Ausscheidens; der amtierende Super-Bowl-Champion wählt im Normalfall am Ende der ersten Runde. Das genaue Tableau kann sich durch Trades, verlorene Picks und zusätzliche Auswahlen verändern.

Beispiel: Ein Team besitzt ursprünglich Pick 10, tauscht ihn aber gegen mehrere spätere Picks mit einem anderen Team. Am Draft-Abend wählt dann das andere Team an Position 10. Darum lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Besitzer eines Picks.

Sieben Runden, unterschiedliche Chancen

In jeder Runde werden zahlreiche Spieler ausgewählt. Die erste Runde bekommt die meiste Aufmerksamkeit, doch auch spätere Picks können zu wichtigen Stammspielern werden. Die Zahl der Auswahlen ist nicht einfach 32 mal sieben: Trades, mögliche entzogene Picks und sogenannte Compensatory Picks verändern die Verteilung.

Was sind Compensatory Picks?

Unter bestimmten Voraussetzungen vergibt die NFL zusätzliche Auswahlen an Teams, die in der Free Agency mehr oder wertvollere Spieler verloren als verpflichtet haben. Das genaue Verfahren folgt einer Ligaformel. Solche Picks erscheinen in späteren Runden und erklären mit, warum einzelne Teams mehr Auswahlen besitzen als andere.

Was bedeuten Trade-up und Trade-down?

Beim Trade-up tauscht ein Team nach oben, um früher wählen zu können – beispielsweise für einen besonders begehrten Quarterback. Beim Trade-down gibt es einen frühen Pick ab und erhält dafür meist mehrere spätere Auswahlen. Ein früher Pick bietet Zugriff auf mehr verfügbare Talente; mehrere Picks verteilen das Risiko.

Was passiert nach der Auswahl?

Ein gedrafteter Spieler gehört zunächst zu dem Team, das ihn ausgewählt hat, und verhandelt mit ihm seinen Rookie-Vertrag. Spieler, die im Draft nicht gewählt wurden, können als Undrafted Free Agents bei Teams unterschreiben. Der Draft allein garantiert noch keinen Platz im endgültigen Kader.

Den Draft im Fernsehen verstehen

Merke dir drei Dinge: Runde (welcher Durchgang?), Pick (welche Position insgesamt?) und Team (wem gehört die Auswahl aktuell?). Wird „Round 2, Pick 45“ eingeblendet, ist es die 45. Gesamtauswahl im zweiten Durchgang. Ein Trade kann den Besitzer bis kurz vor der Auswahl ändern.

Kurz erklärt

Der Draft verteilt neue Talente auf die NFL-Teams. Die Auswahl erfolgt in sieben Runden. Schwächere Teams erhalten grundsätzlich frühere Chancen, während Trades und Zusatzpicks die konkrete Reihenfolge verändern.

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Die zweite wichtige Säule der Kaderplanung ist die Free Agency. Den finanziellen Rahmen setzt der Salary Cap. Welche Mannschaften ihre Kader aufbauen, zeigt die Übersicht aller 32 NFL-Teams.

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